info
+++genetiks
ist eine band aus nürnberg |
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+++veröffentlichungen: auf
sampler: |
+++review im maximumrocknroll |
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"Im klassischen
pink/schwarzen Outfit kommen die Genetiks mit ihrem Debut Longplayer "Bitte
zurücktreten" an, um den Thron des deutschen Post-Punk zu besteigen
und ihn auch nicht mehr so schnell zu verlassen. Produziert in den Lonestar Studios
(The Robocop Kraus, Hidalgo,Amen 81....) trägt die 11 Stück starke Scheibe
schonmal ein ordentliches Soundgewand. Musikalisch bewegt sich das nürnberger
Trio irgendwo zwischen New Wave, NDW und 80s Punk/Hc. DAF meets Fugazi, sozusagen.
Dank des leicht ironischen Gesangs und den wirklich interessanten Texten wird´s
auch nicht so schnell langweilig. Allein der Track "Sonderschuhe" gehört
zum unterhaltsamsten, was deutschsprachige Rockmusik zur Zeit zu bieten hat. "Ich
seh dich auf dem Pausenhof, möchte sehen was du kannst, ich seh dich auf
dem Pausenhof, möchte sehen wie du tanzt." Satire, Ironie, Augenzwinkern.
Eine willkommene Abwechslung. "Bitte Zurücktreten" ist ein durchweg
gelungenes Album, das trotz vergangener Inspirationsquellen erstaunlich frisch
und modern klingt, ohne es übertrieben zu fordern. Der ein oder andere Song
wird uns zweifelsohne auf diversen Tanzböden des Landes wieder begegnen.
Eignen würden sich fast alle. Schwitzt!" |
"Nicht
von schlechten Eltern was die GENETIKS hier abfackeln. Die im Info angestellten
Vergleiche mit Trend, Zitronen, DAF und Robocp Kraus treffen die berühmten
Nagel. Der stumpf treibende Rythmus von DAF. Der Bass und die Art zu Singen erinnert
an Trend, wenngleich mich die Stimme an den Sänger von Tuxedomoon erinnert.
Das ganze ist extrem düster und manisch zwanghaftt... irgendwie getrieben.
Eine gelungene Mischung aus Wave und Punk im klassischen Sinn." |
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"Es macht immer Spaß, eine Band aus der eigenen Heimat zu hypen. Vor
allem dann, wenn man sie gar nicht auf dem Plan (weil nicht gekannt) hatte. So
geschehen mit den Genetiks, deren Name mir zwar schon hier und da begegnet ist,
ich von dem Quartett jedoch bisher noch keinen Ton gehört habe. Dabei machen
die Nürnberger schon mit dem furiosen Opener "Astronaut" ihres
Debüts klar, dass sie trotz einiger stilistischer Ähnlichkeiten weit
mehr sind als nur eine Formation im Windschatten der Nachbarn von Robocop Kraus.
Denn es stimmt schon: Auch auf "Bitte zurücktreten" gibt es Postpunk.
Aber: So energetisch wie tanzbar, so monoton wie euphorisch, so fordernd wie eingängig
stehen die Genetiks spätestens dank der deutschen Texte, welche seltsam mühelos
zwischen anspruchsvoll und albern herumspringen, ziemlich allein auf weiter Flur.
Charakteristisch außerdem die Keyboards von Gründungsmitglied Anselm,
die sich immer wieder in der Vordergrund drängen und dabei nicht selten die
elf Songs zu übernehmen drohen. Im Resultat entsteht dabei ganz großes
Kino; und wenn das Promoinfo "Names" wie Trend, Girls Vs Boys oder Goldene
Zitronen "droppt", ist das nicht zu weit gegriffen. Somit braucht es
zu meiner Prognose, dass man von denen noch hören wird, ebenfalls nicht viel
Mut. Den Genetiks gelingt es eben, aus den beschriebenen Zutaten eine Dringlichkeit
zu kreieren, die mitreißend und in dieser Konstellation sogar ziemlich einzigartig
ist." |
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"Von einem
"neuen heissen Eisen der Millipede" Jungs erzählt mir Dancing in
The Dark Mastermind, asl wir uns vor einem halben Jahr hier in Hannover trafen.
Die Rede war von den Genetiks aus Nürnberg, die mich auf ihrem ersten Longplayer
"Bitte Zurücktreten" absolut fesseln, wenn sie ihre ganz eigene
Mischung aus deutschsprachigem Punkrock und New Wave zum besten geben. Stellt
euch die Horrororgel der Murder City Devils vor, wie sie auf einen bayrischen
Schiffen Sound trifft. Tja da muss man schon mal nachdenken wie das wohl klingen
mag, aber zugegeben ist es schwer die Genetiks zu beschreiben, weil sie nur schwerlich
in eine Schublade passen. Und das ist gut so. Die Texte sind kryptisch und lassen
nur schwer einen Zugang zu, wenn man sich nicht selbst in den grob umrissenen
Szenarien wieder findet, die geschildert werden. Dadurch wirken sie allerdings
auch an manchen Stellen unfreiwillig komisch. (wenn man Textzeilen wie "Du
schlägst deine Frau, du schlägst dein Kind" aus dem Kontext des
Songs reißt). Der Gesamteindruck der 11 Songs ist mehr als positiv, und
auch wenn ich euch nicht recht sagen kann, was genau mich an dieser Platte reizt,
bin ich Fan!" |
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Die GENETIKS
kommen aus Nürnberg, einer der Hochburgen dessen, was sich selbst
Post-Punk nennt. Und genau das spielt diese Band, eine Mischung aus treibenden
80er Punkrock mit Elektroelementen, die ein bisschen an die Mediengruppe Telekommander,
Die Türen, Trend oder auch The Robocop Kraus erinnert. Die GENETIKS
singen hierbei durchgehend deutsch, und die Texte sind gar nicht mal schlecht,
gehen in Richtung EA80 und Konsorten.Im Gegensatz zu anderen Bands des Genres
find ich die Musik aber sehr anstrengend, auflockernde Disco-Elemente oder fluffige
Rhythmen werden konsequent umgangen. Die Stimmung ist ziemlich düster.
So beim durchhÃren der ganzen Platte ist das auf die Dauer echt sehr mühsam.,weil
eine sehr bedrückende Stimmung verbreitet wird. Was ich auch vermisse,
ist das Hitpotenzial der Songs â€" so richtig im HÃrgang
hat sich bei mir im Endeffekt nix eingefressen und sowieso ist eigentlich ausser
â€Newsâ€, dem kürzesten Stück
der Platte, nach mehrmaligen HÃren nichts hängen geblieben.
Trotzdem zwar eine sehr uneingängige, dennoch aber keine schlechte
Platte. Aber keinesfalls â€das Beste, was der deutschen Post-Punk
Szene passieren konnteâ€, wie das Info behauptet. |
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You don't know Henning. He plays in Thesis. But if you knew him you'd agree that
he would like this record. Well, it wouldn't be fair if I |
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Wave-Post-Whatever-Punk gab es in letzter Zeit ja häufiger, in so abgedrehter
Form wie auf dem Debütalbum der Genetiks allerdings noch nicht - so ganz nüchtern
können die Jungs aus Nürnberg vor allem beim Schreiben der wahnwitzigen Texte
nicht gewesen sein. Das erinnert ein bisschen an den Dadaismus der Neuen Deutschen
Welle, auch die Vortragsweise des Gesangs lässt an die frühen Achtziger denken.
Oben drauf gibt's schnelle und oft auch mitreißende Synthie-Sounds sowie eine
gute Prise Punkrock - das klingt mal wie Spillsbury auf Speed, dann wie Robocop
Kraus in Disco. Schade nur, dass dem Trio nach einiger Zeit die Puste ausgeht;
"Bitte zurücktreten" ist leider insgesamt zu monoton, die Songstruktur fast immer
die gleiche. Der Opener "Astronaut" ist noch ein lupenreiner Hit, vieles im späteren
Albumverlauf dann aber leider nur noch Durchschnitt - da setzt dann einfach ein
gewisser Ermüdungseffekt ein. Noch ein bisschen mehr Abwechslung, und das Urteil
fällt beim nächsten Mal deutlich euphorischer aus. |
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die genetiks sind ne nürnberger band, die schon diverse wechsel hinter sich
hat und immer wieder von keyboarder anselm |
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Die GENETIKS liefern mit "Bitte zurücktreten" ihr Debütalbum ab. Die Nürnberger
Band besteht im Kern aus dem Sänger und Gitarristen Maik sowie dem Keyboarder
Anselm. Ansonsten haben an der CD noch vier weitere Musiker mitgewirkt. Musikalisch
könnte man die Scheibe als "Neue Deutsche Welle meets Punk" bezeichnen. Oder auch
als Trashpop. Ein ziemlich rotziger Gitarrensound vermengt sich mit einigen elektronischen
Spielereien und Sprechgesang zu einem eigenwilligen, unharmonischen Sound. Dazu
kommen noch Lyrics, die wahrscheinlich auf jahrelangen Konsum harter Drogen zurückzuführen
sind - oder nennen wir's doch einfach Kunst? Urteilt selbst: In "Sonderschule"
wird da beispielsweise gesungen "Ich sehe dich nach der Schule / möchte sehen
wie du heißt / möchte sehen wie du dir in die Hosen scheißt". Die meiste Zeit
sind die Texte allerdings nicht so explizit, sondern eher kryptisch und teils
äußerst repetitiv, wie in "Jung, Jung" oder "Bello". Ziemlich humorvoll ist der
Opener, der mit lyrischen Glanzperlen wie "Sauerstoff ist hier wirklich Mangelware
/ Ohne Schwerkraft stehen mir hier die Haare" auftrumpft. Ob da ein dadaistischer
Sinn im Unsinn steckt, sei mal dahingestellt. Mit "Bitte zurücktreten" bringen
die GENETIKS ein konsequent unangepasstes Album heraus. Der auf Dauer leider ziemlich
montone Sound könnte manchem Hörer schnell auf die Nerven gehen. Am ehesten werden
wohl Fans der Neuen Deutschen Welle oder von zeitgenössischen Bands im Stil von
TILLMANN daran Gefallen finden. |
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Wirklich meisterlich
das Debüt-Album der Jungs aus Nürnberg. Ist echt sehr selten, dass man
so druckvollen Post-Punk zu hören bekommt. In der Bandinfo werden die GENETIKS
mit Gruppen wie FUGAZI, DAF und EA80 verglichen. Das trifft auch für die
ersten beiden Bands ganz gut zu, aber EA80-Einflüsse würde ich höchstens
textlich in zwei Songs erkennen. Ich will mal sagen, dass es recht schwierig ist,
die Band überhaupt zu beschreiben, die passen wirklich in keine Schublade,
weder musikalisch noch von den Texten her. Ein Album das extrem abwechslungsreich
gestaltet ist: ein Ohrwurm nach dem nächsten, und dann diese Stimme, die
passender nicht sein könnte, ganz zu schweigen von dem treibenden Bass, dem
düsteren Keyboard und der eingängigen Gitarre. Die Texte bewegen sich
von fröhlich über ironisch bis hin zum Traurigen - und all diese Stimmungen
können bei den GENETIKS in einem einzigen Song vorkommen! So heißt
es zum Beispiel bei "Astronaut": "von hier oben ist alles so schön
hey - von hier ober ist alles so einfach - du schlägst deine Frau - du schlägst
dein Kind" eine krasse Zeile in einem sonst so fröhlichen Lied - diese
CD wird so schnell nicht langweilig, und man wird beim Hören immer wieder
überrascht! Das Album kann durchaus auf Partys laufen, es lohnt sich aber
auch, sie sich in Ruhe anzuhören, sehr abwechslungsreich, und für jede
Stimmung ist was dabei. Nach dem ersten Hören wird man sie lieben! |
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"wow, another really impressive new german band!!! razor-sharp guitars, a
rolling & thundering bass, drums and (german) vocals combined to a sound that
seems to draw influences from bands like GANG OF FOUR, as well as JESUS LIZARD,
and with nods to german bands like KFC or BLUMEN AM ARSCH DER HÖLLE..."
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"eins a musik,
angewaveter punk, mit richtig viel zunder, richtig viel druck. vor allem beim
opener stark an frühen deutschen punk erinnernd, als hätte der "verschwende deine
jugend"-sampler im proberaum gelegen, später werden parallelen zu EA80 etwas deutlicher,
auch mal SONIC YOUTH. sehr, sehr schön. " |
| "deshalb
wollte ich euch auf diesem wege sagen...dass ich die cd ziemlich blöde fand. studentenrock
sozusagen." |