info

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+++genetiks ist eine band aus nürnberg
und existiert seit sommer 1999

+++veröffentlichungen:
newman-7“ februar 2000
3XY-mcd april 2001
ilovegenetiks-mcd november 2002
bitte zurücktreten-cd/lp februar 2006
de bello genetiko-cd april 2008

auf sampler:
love still has its meaning/millipederec 2001
ox #51 2003
exzess solicompilation 2003
strassenkreuzer-sampler III 2004
dischord-tribute/millipederec 2005
lights and cables/millipede/plane-records compilation 2005
...it's magic, ladies and gentlemen.../ babacudarecords 2006
dark spy-sampler 2007
dark spy-sampler 2008
wahrschauer-compilation 2008

+++review im maximumrocknroll
"This is as German as it gets. The sound definitely grabbed me right away-it´s a far cry from most of the stuff that comes through here. Think NOMEANSNO (who are obviously Canadian, but might as well be honorary Germans for the way the Krauts have adopted them) mixed with KRAFTWERK. That seems like a cheap and easy comparison, but it definitely fits. Long, repetitive, space-y krautrock keyboard jams with heavy punk bass, post-punk guitar, and more driving rock rhythm than the pioneering techno KRAFTWERK are known for. Another hook to hang this on would be the first couple of GARY NEWMAN/TUBEWAY ARMY albums, but less atmospheric and definitely less brutally amazing. Now they need to cover "We are the Robots" but change it to "We are Genetiks" (AM)
(maximumrocknroll 2007)

"Im klassischen pink/schwarzen Outfit kommen die Genetiks mit ihrem Debut Longplayer "Bitte zurücktreten" an, um den Thron des deutschen Post-Punk zu besteigen und ihn auch nicht mehr so schnell zu verlassen. Produziert in den Lonestar Studios (The Robocop Kraus, Hidalgo,Amen 81....) trägt die 11 Stück starke Scheibe schonmal ein ordentliches Soundgewand. Musikalisch bewegt sich das nürnberger Trio irgendwo zwischen New Wave, NDW und 80s Punk/Hc. DAF meets Fugazi, sozusagen. Dank des leicht ironischen Gesangs und den wirklich interessanten Texten wird´s auch nicht so schnell langweilig. Allein der Track "Sonderschuhe" gehört zum unterhaltsamsten, was deutschsprachige Rockmusik zur Zeit zu bieten hat. "Ich seh dich auf dem Pausenhof, möchte sehen was du kannst, ich seh dich auf dem Pausenhof, möchte sehen wie du tanzt." Satire, Ironie, Augenzwinkern. Eine willkommene Abwechslung. "Bitte Zurücktreten" ist ein durchweg gelungenes Album, das trotz vergangener Inspirationsquellen erstaunlich frisch und modern klingt, ohne es übertrieben zu fordern. Der ein oder andere Song wird uns zweifelsohne auf diversen Tanzböden des Landes wieder begegnen. Eignen würden sich fast alle. Schwitzt!"
(music-scan 2006)...

"Nicht von schlechten Eltern was die GENETIKS hier abfackeln. Die im Info angestellten Vergleiche mit Trend, Zitronen, DAF und Robocp Kraus treffen die berühmten Nagel. Der stumpf treibende Rythmus von DAF. Der Bass und die Art zu Singen erinnert an Trend, wenngleich mich die Stimme an den Sänger von Tuxedomoon erinnert. Das ganze ist extrem düster und manisch zwanghaftt... irgendwie getrieben. Eine gelungene Mischung aus Wave und Punk im klassischen Sinn."
(plastic bomb 2006)

"Es macht immer Spaß, eine Band aus der eigenen Heimat zu hypen. Vor allem dann, wenn man sie gar nicht auf dem Plan (weil nicht gekannt) hatte. So geschehen mit den Genetiks, deren Name mir zwar schon hier und da begegnet ist, ich von dem Quartett jedoch bisher noch keinen Ton gehört habe. Dabei machen die Nürnberger schon mit dem furiosen Opener "Astronaut" ihres Debüts klar, dass sie trotz einiger stilistischer Ähnlichkeiten weit mehr sind als nur eine Formation im Windschatten der Nachbarn von Robocop Kraus. Denn es stimmt schon: Auch auf "Bitte zurücktreten" gibt es Postpunk. Aber: So energetisch wie tanzbar, so monoton wie euphorisch, so fordernd wie eingängig stehen die Genetiks spätestens dank der deutschen Texte, welche seltsam mühelos zwischen anspruchsvoll und albern herumspringen, ziemlich allein auf weiter Flur. Charakteristisch außerdem die Keyboards von Gründungsmitglied Anselm, die sich immer wieder in der Vordergrund drängen und dabei nicht selten die elf Songs zu übernehmen drohen. Im Resultat entsteht dabei ganz großes Kino; und wenn das Promoinfo "Names" wie Trend, Girls Vs Boys oder Goldene Zitronen "droppt", ist das nicht zu weit gegriffen. Somit braucht es zu meiner Prognose, dass man von denen noch hören wird, ebenfalls nicht viel Mut. Den Genetiks gelingt es eben, aus den beschriebenen Zutaten eine Dringlichkeit zu kreieren, die mitreißend und in dieser Konstellation sogar ziemlich einzigartig ist."
(sellfish 2006)...

"Von einem "neuen heissen Eisen der Millipede" Jungs erzählt mir Dancing in The Dark Mastermind, asl wir uns vor einem halben Jahr hier in Hannover trafen. Die Rede war von den Genetiks aus Nürnberg, die mich auf ihrem ersten Longplayer "Bitte Zurücktreten" absolut fesseln, wenn sie ihre ganz eigene Mischung aus deutschsprachigem Punkrock und New Wave zum besten geben. Stellt euch die Horrororgel der Murder City Devils vor, wie sie auf einen bayrischen Schiffen Sound trifft. Tja da muss man schon mal nachdenken wie das wohl klingen mag, aber zugegeben ist es schwer die Genetiks zu beschreiben, weil sie nur schwerlich in eine Schublade passen. Und das ist gut so. Die Texte sind kryptisch und lassen nur schwer einen Zugang zu, wenn man sich nicht selbst in den grob umrissenen Szenarien wieder findet, die geschildert werden. Dadurch wirken sie allerdings auch an manchen Stellen unfreiwillig komisch. (wenn man Textzeilen wie "Du schlägst deine Frau, du schlägst dein Kind" aus dem Kontext des Songs reißt). Der Gesamteindruck der 11 Songs ist mehr als positiv, und auch wenn ich euch nicht recht sagen kann, was genau mich an dieser Platte reizt, bin ich Fan!"
(allschools 2006)...

Die GENETIKS kommen aus Nürnberg, einer der Hochburgen dessen, was sich selbst Post-Punk nennt. Und genau das spielt diese Band, eine Mischung aus treibenden 80er Punkrock mit Elektroelementen, die ein bisschen an die Mediengruppe Telekommander, Die Türen, Trend oder auch The Robocop Kraus erinnert. Die GENETIKS singen hierbei durchgehend deutsch, und die Texte sind gar nicht mal schlecht, gehen in Richtung EA80 und Konsorten.Im Gegensatz zu anderen Bands des Genres find ich die Musik aber sehr anstrengend, auflockernde Disco-Elemente oder fluffige Rhythmen werden konsequent umgangen. Die Stimmung ist ziemlich düster. So beim durchhÃren der ganzen Platte ist das auf die Dauer echt sehr mühsam.,weil eine sehr bedrückende Stimmung verbreitet wird. Was ich auch vermisse, ist das Hitpotenzial der Songs â€" so richtig im HÃrgang hat sich bei mir im Endeffekt nix eingefressen und sowieso ist eigentlich ausser „News“, dem kürzesten Stück der Platte, nach mehrmaligen HÃren nichts hängen geblieben. Trotzdem zwar eine sehr uneingängige, dennoch aber keine schlechte Platte. Aber keinesfalls „das Beste, was der deutschen Post-Punk Szene passieren konnte“, wie das Info behauptet.
(ox 2006)...

You don't know Henning. He plays in Thesis. But if you knew him you'd agree that he would like this record. Well, it wouldn't be fair if I
stated that the Genetiks would surf on the new wave of neo dance punk bands. But the sound of Genetiks music kinda makes me say it. The drums - for example - sound synthetic, the beats are pounding and snappy, supported by the keyboards that mainly play some sort of bass lines. These are the reasons for pigeonholing the band as trendy. It's extremely danceable, disco style, so to say. But: they have a totally different attitude than bands like Temper Temper or The Flesh, for example. The songs by this quartet from southern Germany are composed in a simple way, and the guitar riffs are simple as well, through persistent repetition making the music seem to be uncouth. And the lyrics even strengthen the impression vulgarity. This is why I suppose that Henning could like this. Basically I like this kind of music, but for me Genetiks are a little bit too pushy.
(emoisdead 2006)...

Wave-Post-Whatever-Punk gab es in letzter Zeit ja häufiger, in so abgedrehter Form wie auf dem Debütalbum der Genetiks allerdings noch nicht - so ganz nüchtern können die Jungs aus Nürnberg vor allem beim Schreiben der wahnwitzigen Texte nicht gewesen sein. Das erinnert ein bisschen an den Dadaismus der Neuen Deutschen Welle, auch die Vortragsweise des Gesangs lässt an die frühen Achtziger denken. Oben drauf gibt's schnelle und oft auch mitreißende Synthie-Sounds sowie eine gute Prise Punkrock - das klingt mal wie Spillsbury auf Speed, dann wie Robocop Kraus in Disco. Schade nur, dass dem Trio nach einiger Zeit die Puste ausgeht; "Bitte zurücktreten" ist leider insgesamt zu monoton, die Songstruktur fast immer die gleiche. Der Opener "Astronaut" ist noch ein lupenreiner Hit, vieles im späteren Albumverlauf dann aber leider nur noch Durchschnitt - da setzt dann einfach ein gewisser Ermüdungseffekt ein. Noch ein bisschen mehr Abwechslung, und das Urteil fällt beim nächsten Mal deutlich euphorischer aus.
(waste-of-mind 2006)...

die genetiks sind ne nürnberger band, die schon diverse wechsel hinter sich hat und immer wieder von keyboarder anselm
und gittarist maik zusammengehalten wird. jetzt in der aktuellen besetzung: a. lenhardt - keyboard | a. otto - schlagzeug |
a. morgan - bass | m. dornberger - gesang, gitarre haben sie ihr debüt 'bitte zurücktreten' (11 songs |41 minuten) rausgebracht.
die scheibe lag noch nicht ganz im player, da war die überraschung perfekt. ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mit klangcollagen, die so stark an die achtziger, die neue deutsche welle und auch deutschpunk der ersten stunden erinnern. ein treibendes schlagzeug, schräge und irgendwie doch harmonische keyboardsamples, lärmige gitarren passen sich in den düsteren, basslastigen sound ein. erinnert von der machart her stark an daf und auch ea 80. nun haben die genetiks natürlich mit einem großen handicap zu kämpfen, sie singen in deutsch! warum? na da bin ich doch irgendwie kritischer, zumal ich schon so oft mit deutschen bands ins klo gegriffen habe. aber die genetiks können hier überzeugen. es ist beruhigend, zu wissen, dass es auch noch deutsche bands gibt, die sich inhaltlich kritisch mit alltag und politik auseinandersetzen. auch wenns manchmal schwierig ist, den sinn sofort zu erfassen. aber das hat ja auch was!
teilweise ist mir das allerdings zu daf-mässig, und auf dauer fehlt mir auch n bißchen abwechslung!
(bluemchentapete 2006)

Die GENETIKS liefern mit "Bitte zurücktreten" ihr Debütalbum ab. Die Nürnberger Band besteht im Kern aus dem Sänger und Gitarristen Maik sowie dem Keyboarder Anselm. Ansonsten haben an der CD noch vier weitere Musiker mitgewirkt. Musikalisch könnte man die Scheibe als "Neue Deutsche Welle meets Punk" bezeichnen. Oder auch als Trashpop. Ein ziemlich rotziger Gitarrensound vermengt sich mit einigen elektronischen Spielereien und Sprechgesang zu einem eigenwilligen, unharmonischen Sound. Dazu kommen noch Lyrics, die wahrscheinlich auf jahrelangen Konsum harter Drogen zurückzuführen sind - oder nennen wir's doch einfach Kunst? Urteilt selbst: In "Sonderschule" wird da beispielsweise gesungen "Ich sehe dich nach der Schule / möchte sehen wie du heißt / möchte sehen wie du dir in die Hosen scheißt". Die meiste Zeit sind die Texte allerdings nicht so explizit, sondern eher kryptisch und teils äußerst repetitiv, wie in "Jung, Jung" oder "Bello". Ziemlich humorvoll ist der Opener, der mit lyrischen Glanzperlen wie "Sauerstoff ist hier wirklich Mangelware / Ohne Schwerkraft stehen mir hier die Haare" auftrumpft. Ob da ein dadaistischer Sinn im Unsinn steckt, sei mal dahingestellt. Mit "Bitte zurücktreten" bringen die GENETIKS ein konsequent unangepasstes Album heraus. Der auf Dauer leider ziemlich montone Sound könnte manchem Hörer schnell auf die Nerven gehen. Am ehesten werden wohl Fans der Neuen Deutschen Welle oder von zeitgenössischen Bands im Stil von TILLMANN daran Gefallen finden.
(southspace 2006)...

Wirklich meisterlich das Debüt-Album der Jungs aus Nürnberg. Ist echt sehr selten, dass man so druckvollen Post-Punk zu hören bekommt. In der Bandinfo werden die GENETIKS mit Gruppen wie FUGAZI, DAF und EA80 verglichen. Das trifft auch für die ersten beiden Bands ganz gut zu, aber EA80-Einflüsse würde ich höchstens textlich in zwei Songs erkennen. Ich will mal sagen, dass es recht schwierig ist, die Band überhaupt zu beschreiben, die passen wirklich in keine Schublade, weder musikalisch noch von den Texten her. Ein Album das extrem abwechslungsreich gestaltet ist: ein Ohrwurm nach dem nächsten, und dann diese Stimme, die passender nicht sein könnte, ganz zu schweigen von dem treibenden Bass, dem düsteren Keyboard und der eingängigen Gitarre. Die Texte bewegen sich von fröhlich über ironisch bis hin zum Traurigen - und all diese Stimmungen können bei den GENETIKS in einem einzigen Song vorkommen! So heißt es zum Beispiel bei "Astronaut": "von hier oben ist alles so schön hey - von hier ober ist alles so einfach - du schlägst deine Frau - du schlägst dein Kind" eine krasse Zeile in einem sonst so fröhlichen Lied - diese CD wird so schnell nicht langweilig, und man wird beim Hören immer wieder überrascht! Das Album kann durchaus auf Partys laufen, es lohnt sich aber auch, sie sich in Ruhe anzuhören, sehr abwechslungsreich, und für jede Stimmung ist was dabei. Nach dem ersten Hören wird man sie lieben!
(blueprint 2006)...


Ich finde das immer wieder seltsam, wie viele Bands doch so bassgeladenen Electropunk/Keyboard/Synthi-Dance Punk Scheiss spielen und das dann auch noch als Album veröffentlichen. Das ist ganz einfach nicht mein Interessengebiet und so kann mich die Platte nicht begeistern. Die Texte finde ich auch doof.
(andreas 2006)...

"wow, another really impressive new german band!!! razor-sharp guitars, a rolling & thundering bass, drums and (german) vocals combined to a sound that seems to draw influences from bands like GANG OF FOUR, as well as JESUS LIZARD, and with nods to german bands like KFC or BLUMEN AM ARSCH DER HÖLLE..."
(x-mist 2002)...

"eins a musik, angewaveter punk, mit richtig viel zunder, richtig viel druck. vor allem beim opener stark an frühen deutschen punk erinnernd, als hätte der "verschwende deine jugend"-sampler im proberaum gelegen, später werden parallelen zu EA80 etwas deutlicher, auch mal SONIC YOUTH. sehr, sehr schön. "
(ox #50/2003)...

"deshalb wollte ich euch auf diesem wege sagen...dass ich die cd ziemlich blöde fand. studentenrock sozusagen."
(trust feb2003)
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